Glossar


Wichtiger Hinweis:

Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus möchte ich Ihnen dringend zu mind. 2 voneinander getrennten Image-Speicherorten und folg. Vorgehensweise raten:

  1. Am besten fertigen Sie sich zuerst eine Systemwiederherstellungs-DVD an, diese DVD kommt in die Schublade. Da eine Systemwiederherstellung von diesem Medium sehr lange dauern kann, wird diese nur im absoluten Notfall eingesetzt.
  2. Zusätzlich fertigen Sie sich danach einen Systemwiederherstellungs-USB-Stick an. Eine Systemwiederherstellung dauert je nach Geschwindigkeit der Festplatte, USB-Port und Stick meistens nur noch ein paar Minuten. Für den Fall, dass der PC nicht mehr starten sollte, können Sie jetzt von diesem USB-Stick oder DVD das System wiederherstellen!
  3. Erst jetzt kommt die Recovery-Partition als Sicherungsziel an die Reihe. Mit dieser Sicherheit im Rücken können Sie danach z.B. ein Windows System nach Ihren Vorgaben und Wünschen installieren und einrichten. Dies dauert erfahrungsgemäß meist mehrere Stunden! Alle richtigen Treiber zu finden und zu installieren, das Gleiche gilt in Bezug auf alle installierten Programme und deren spezifischen Einstellungen und natürlich alle Windows Einstellungen und Updates nicht zu vergessen.
  4. Mit RecoveryDoctor können Sie jetzt ein Systembackup von dieser Master-Installation anfertigen. Und im Idealfall anschließend Punkt 1 und 2 wiederholen. 

Backup

kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Datensicherung.

 

Es bezeichnet das Kopieren von Originaldaten in der Absicht, diese im Fall eines Datenverlustes zurück kopieren zu können.

Diese Originaldaten werden in einer hoch komprimierten Windows-Imagedatei (WIM-Datei: install.wim) gespeichert. Im weiteren Verlauf wird diese Windows-Imagedatei auch als Image bezeichnet und kommt wieder aus dem Englischen und heißt übersetzt Abbild.

 

 


BCD Store


Datenausführungsverhinderung


Die Datenausführungsverhinderung können Sie in Windows wie folgt aufrufen:

  • Windows Taste + R
  • SystemPropertiesDataExecutionPrevention.exe   eingeben
  • Mit OK bestätigen

Danach wählen Sie wie im Bild zu sehen ist, die erste Auswahl aus.

 

 


Recovery

 

kommt aus dem Englischen und beschreibt den ganzheitlichen Prozess einer Datenwiederherstellung.

 

Für diesen sehr komplexen Prozess müssen viele Systemdateien ganz eng mit Windows zusammen arbeiten, etwa wie ein Uhrwerk und seine einzelnen Zahnräder.

Nur wenn die einzelnen Zahnräder ineinander greifen, also eng und überschneidend zusammenarbeiten, kann das Uhrwerk seine Funktion erfüllen. Diese Uhr ist nur so gut, wie sein schwächstes Zahnrad.

 

 


Recovery Partition

kommt aus dem Englischen und  heißt übersetzt Wiederherstellungspartition.

 

Ein Originalgerätehersteller (OEM) liefert einen PC mit dieser meist versteckten Partition aus, um dem Anwender eine Möglichkeit zu bieten, den Auslieferungszustand selbst wiederherstellen zu können.

Je nach Festplattengröße kann diese Partition mehrere Gigabyte wertvollen Platz in Anspruch nehmen. Deshalb kann man das Image auf der Recovery-Partition z.B. auf einen USB-Stick übertragen. Dieser wird mit einer WinRE-Umgebung (PE Mini Betriebssystem) bootfähig gemacht.

 

 


Restore

 

kommt aus dem Englischen und  heißt übersetzt Datenwiederherstellung.

 

Es bezeichnet die Datenwiederherstellung der Originaldaten.

Diese Originaldaten werden aus einer hoch komprimierten Windows-Image Datei (WIM-Datei: install.wim) wieder hergestellt.

Im weiteren Verlauf wird diese Windows-Imagedatei auch als Image bezeichnet und kommt wieder aus dem Englischen und heißt übersetzt Abbild.

 

 


UEFI-GPT Partitionierung

Quelle: Microsoft

 


UEFI-Bootvorgang

UEFI-Firmware kann dank CSM auch BIOS-kompatibel starten. Hierbei stehen dann eben auch nur BIOS-Funktionen zur Verfügung.

 


WimBoot

WimBOOT (Windows Image Boot) ist eine Funktion die mit Windows 8.1 Update 1 eingeführt wurde. Das Ziel hierbei ist es zB.  Tablet-PCs nun auch zu unterstützen, die nur 16GB-32GB SSD oder eMMC (embedded Multimedia Card) Flash-Speicher besitzen. Sie besitzen hiermit mehr freien nutzbaren Speicher.

 

Voraussetzungen für WimBoot:

  • Die Systemfestplatte muss eine SSD oder eMMC sein.
  • Der PC muss im UEFI/GPT Modus sein.

 

Hinweis:

RecoveryDoctor zeigt über den Systempartitionen an, ob das System WimBoot geeignet ist oder ob es sich gerade im WimBoot Modus befindet.

 

 

  • Platzverbrauch:
  • 16GB System:
    Ein voll lauffähiges Windows 8.1 braucht durch WimBoot nur noch in Summe ca. 4GB -7GB!
    Somit sind bei einem 16GB System noch ~9-12GB frei!
  • 32GB System:
    Ein voll lauffähiges Windows 8.1 braucht durch WimBoot nur noch in Summe ca. 4GB -7GB!
    Somit sind bei einem 32GB System noch ~25-28GB frei!


  • Hier ein Beispiel aus der Praxis:
    Die Festplatte ist bei diesem System nur 16GB (15,88GB) groß wie man dort sieht. Und dennoch ist auf dem C: Laufwerk noch 8,59GB frei und das obwohl auch schon eine Recovery-Partition von 4,88GB existiert.

 

 

Wie kann das sein, dass das System auf Laufwerk C: gerade mal 2,3GB Speicher benötigt?    - Davon sind sogar ~1,2GB Auslagerungsdatei -

 

Der Trick ist hier, dass das Windows in Wirklichkeit nur noch aus einer einzigen komprimierten Datei besteht bzw. daraus gestartet wird, einer sogenannten WIM-Image Datei. Diese liegt nicht auf Laufwerk C: sondern in der Recovery-Partition und dient auch dort dazu um eine Systemwiederherstellung durchzuführen. So wird aus der C: Partition im Grunde eine reine Partition für Nutzdaten bzw. liegen dort nur noch die Daten die sich ändern. Auf dem C: Laufwerk liegen dann nur noch Verweise die auf diese WIM-Datei zeigen. Dies benötigt ein bisschen mehr Rechenzeit und im normalen Windows Betrieb kaum spürbar.

 

In Windows 10 gibt es diese Funktion von Microsoft  nicht mehr! 

Mit RecoveryDoctor kommt diese Funktion wieder zurück:

 

Außer RecoveryDoctor ist mit bisher kein anderes Backup-System bekannt, dass hier ein normales System-Backup durchführen kann.
Das Ergebnis wird dann einfach in der Recovery-Partition gespeichert. Infolge dessen, hat man in Zukunft immer ein aktuelles Image für die Wiederherstellung.

 

Und das ganze ohne Verlust der Recovery-Funktion.

Eine Wiederherstellung dauert i.d.R. nur 2-4 min.

 

Viren, Trojaner und andere Bedrohungen kommen nicht mehr ins System hinein, da es aus einem Image heraus gestartet wird!

 

 


WinRE


ist eine Abkürzung für Windows Recovery Environment und kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt Wiederherstellungsumgebung.


Die Wiederherstellungsumgebung kann allgemeine Ursachen für nicht startbare Betriebssysteme reparieren. WinRE basiert auf Windows-PE (Windows Preinstallation Environment ) und kann mit zusätzlichen Treibern, Sprachen, optionalen Windows-PE Komponenten und anderen Tools für die Problem Behandlung und Diagnose angepasst werden.




Allgemeine Begrifflichkeiten der Datensicherung

 

Im Allgemeinen wird zwischen einer Systemsicherung, einer Datensicherung und einer Komplettsicherung unterschieden. Eine Komplettsicherung ist im Prinzip eine gleichzeitige Sicherung der Systemdaten und der Nutzerdaten. 

Hierbei handelt es sich in erster Linie um die Sicherung des Betriebssystems und der installierten Programme. Sind außerdem Daten (Bilder, Dokumente etc) auch auf dem Systemlaufwerk vorhanden, werden sie bei einer Systemsicherung ebenfalls mit gesichert.

 

Sinnvoll ist eine Sicherung auf einer separaten Festplatte. Eine externe Festplatte kann nach der Systemsicherung getrennt vom Computer an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.

 

Mit RecoveryDoctor können Sie jederzeit die Image-Details mit dem .wim Info Button einsehen und haben hiermit gleichzeitig eine Überprüfung des Images durchgeführt.

 

Bei einer internen Festplatte ist wenigstens darauf zu achten, dass eventuelle Viren und Schadprogramme während des regulären Betriebs keinen Schreibzugriff auf das Sicherungsmedium haben.

 

Festplatten mit sehr großem Speichervermögen werden immer preiswerter. Auch auf einem USB-Speicher-Stick oder auf DVD/DVD-RW sind Sicherungen praktikabel. Brenner in Notebooks und Desktop-PCs gehören seit Langem zur üblichen Grundausstattung und die Leermedien sind günstig. Die einfachste Möglichkeit mit nur wenig Hintergrund Wissen, eine recht gute Sicherungskopie zu erstellen, ist die Anlage von mindestens zwei Sicherungen im regelmäßigen Abstand auf physikalisch unabhängigen Datenträgern.

 

So kann das Großvater-Vater-Sohn-Prinzip nachgebildet werden. Mit drei oder mehr Medien lässt sich dieses Prinzip dahingehend ausbauen, kleinschrittige Änderungen rückgängig machen zu können oder weiter zurückliegende Versionen vorzuhalten. Mit anderen Medien lässt sich die Geschwindigkeit und Kapazität steigern.

Sind die Daten auf der ursprünglichen Festplatte entsprechend sortiert, kann die Sicherung aktueller oder besonders wichtiger Daten in kürzeren Zeitabständen erfolgen (z. B. täglich) als die der übrigen Bestände.


Großvater-Vater-Sohn-Prinzip:

Das Generationenprinzip, auch Großvater-Vater-Sohn-Prinzip genannt, stellt in der EDV eine Strategie der Systemsicherung dar. Es stellt sicher, dass immer mehrere Sicherungen in verschiedenen zeitlichen Abstufungen (Großvater, Vater, Sohn) vorhanden sind, um verschiedene Versionen für eine mögliche Wiederherstellung zur Verfügung zu haben.

Sind die „Sohn“-Daten beschädigt, werden sie aus den „Vater“-Daten wieder erzeugt und die „Vater“-Daten gegebenenfalls aus den „Großvater“-Daten.

Das Generationenprinzip ist eines der am häufigsten eingesetzten Methoden.

 

Ein praktisches Beispiel hierfür wäre:

  • Großvater:  Eine OEM-Original Recovery-Partition ( mit Datei-Backup auf ein ext. Medium ).
  • Vater:  Eine Neuinstallation mit allen Treibern und Updates ihrer Wahl.
  • Sohn:  Vater  +  alle wichtigen Programme, incl. Einrichtung und Einstellungen.