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Virtuelle Disk - VHD(x)

 

In diesem Fenster befinden sich alle Einstellungen der VHD(x) Funktionen:

 

Mit dieser Funktion können Sie virtuelle Disks  im VHD(x) Format

  • erstellen
  • konvertieren
  • anfügen und trennen
  • vergrößern

Nach dem Anfügen werden Ihnen oben die einzelnen Partitionen der virtuellen Disk grafisch angezeigt, so wie Sie es schon von den Systempartitionen her kennen.

 

Konvertieren und booten Sie in eine virtuelle Disk. Als Quellauswahl haben Sie folg. Möglichkeiten:

  • Recovery-Partition
  • Das aktuell laufende Windows System
  • Ein System Backup

  • Damit können Sie z.B. ganz einfach ihr laufendes Windows System in eine virtuelle Disk klonen und vor dem Windows Start durch die Startmenü Auswahl in diese hinein booten.
  • Oder Sie geben einfach eine install.wim von z.B. Windows 10 an und booten dann in dieses hinein. Jetzt können Sie ganz gefahrlos erst einmal alles in Ruhe testen, bevor Sie es installieren.
  • Oder Sie haben schon Windows 10 installiert und arbeiten jetzt parallel mit ihrem alten Windows 8, 8.1 in einer virtuellen Disk weiter.

 

Daraus ergeben sich jetzt viele neue Möglichkeiten:

  • Eine VHD für Testzwecke
  • Eine VHD nur für das Surfen, Homebanking etc.
  • Eine VHD für Spiele
  • Eine VHD für das Kind
  • usw.

Die Möglichkeiten werden nur durch die Festplattengröße begrenzt.

 

Eine Datensicherung bedeutet hier: 

Die  .vhd(x)  Datei einfach auf ein ext. Medium kopieren, das war's.

 

 

Bedienung:

Im linken Fenster werden alle Laufwerke angezeigt, die momentan bekannt sind. Dies wird Ihnen in Echtzeit angezeigt. Falls Sie zwischendurch merken, dass Ihnen der freie Platz für eine Aufgabe fehlt, können Sie beliebige Datenträger anschließen und ist dann RecoveryDoctor automatisch bekannt.

 

Die Bedienung ist ganz einfach:

  1. VHD(x) Zieldatei:  In dieser .vhd, .vhdx Datei ist später das Windows System enthalten.
  2. Optionen ( optional ):  hier können Größe, Typ, LW und Name vorgegeben werden.
  3. Quellauswahl zum konvertieren nach VHD(x):
  • WIM Image:    ein zuvor erstelltes System Backup.
  • Recovery:        den Inhalt von der Recovery Partition.
  • Live System:   das aktuell laufende Windows.

 

Falls Sie bis hier nur eine leere Disk erstellen wollen, sind Sie jetzt schon fertig.

Erzeugt wird diese mit Druck auf den "erstelle leere VHD(x)"-Button. Nach ein paar Sekunden haben Sie jetzt ein normales ansprechbares Laufwerk mit Ihrer neuen virtuellen Disk.

 

Oder aber Sie möchten jetzt mit der Konvertierung weiter machen, dann fahren Sie jetzt mit Punkt 3 fort, die Quellauswahl.

Nach der Auswahl starten Sie die Konvertierung mit Druck auf den "konvertiere VHD(x)"-Button.

Anschließend werden Sie nach einem Namen des neuen Start Menü Eintrages gefragt. Dieser erscheint dann als Betriebssystem Auswahl vor dem PC Start.

Je nach Geschwindigkeit des Systems und Größe des Quellimages dauert eine solche Konvertierung einige Zeit. Nach Fertigstellung dieser virtuellen Disk können Sie im Anschluss mit einem PC-Neustart in diese hinein booten.

 

 


BCD-Speicher

 

In diesem Fenster befinden sich alle Einstellungen des BCD-Speichers:

 

BCD ist ein Begriff für den Speicher der Startkonfigurationsdaten (Boot Configuration Data, BCD) auf der Systempartition, der den PC anweist, mit der Windows Partition zu starten. Auf UEFI-basierten Computern fügt die BCD-Funktion "Start Menü" dem NVRAM einen Firmware-Eintrag hinzu, um auf die Startdateien zu verweisen.

 

In dieser Funktion ist eine integrierte Diagnose und Reparatur enthalten, die den BCD-Speicher auf Fehler und verwaiste Einträge prüft und automatisch korrigiert.

 

Im weißen Fenster lassen sich alle BCD-Objekte auswählen und im blauen Fenster werden dann die jeweiligen Elemente mit ihren Einträgen angezeigt.

 

Bedienung:

  • mit einem doppelten Linksklick werden neue Einträge mit Ihren Elementen erzeugt.
  • mit einem Rechtsklick werden bestehende Einträge bearbeitet.
  • mit einem Rechtsklick können bestehende Elemente wie folgt gelöscht werden:
  1. Einen Eintrag auswählen
  2. Den bestehenden Eintrag einfach aus dem Eingabefeld löschen oder
    den Abbruch Button "cancel" drücken.

Nach einer Sicherheitsabfrage, wird dieser Eintrag dann gelöscht.

 

Die gesamte BCD-Funktion läuft in Echtzeit ab, d.h.

hier hat man den Vorteil, dass das Ergebnis sofort mit verfolgt werden kann.

Wenn Sie sich z.B. mal vertippt haben und ein solcher Eintrag keinen Sinn macht, wird er auch nicht übernommen. Im Erfolgsfalle hat man jedoch die Gewähr, dass die Änderungen mit der Anzeige bestätigt werden.

 

Tipp:

Das alte Windows 7 Boot Menü holt man wie folgt zurück:

Im Element  bootmenupolicy  den Eintrag von  Standard  auf  Legacy ändern.   - siehe Bild oben -

 

 

Funktionalität der unteren Buttons:

  • "Lade ext. BCD":  eine beliebige BCD-Datei in den Programmspeicher laden und verändern.
  • "Lade int. BCD":   hier kommt man wieder zum internen BCD-Speicher zurück.
  • "BCD speichern":  der momentan im Programmspeicher geladene BCD-Speicher kann mit einem Auswahldialog in eine Datei auf ein Laufwerk ihrer Wahl gespeichert werden

 

 

 Im oberen Teil habe ich schon das Start Menü erwähnt, was jetzt beschrieben wird:

 


 

Wie Sie sehen können, gelangt man in die Start Menü Einstellungen mit Auswahl von "Start Menü:" Links im weißen Fenster.

 

Im rechten blauen Fenster sind die aktuell aus wählbaren Start Menü Einträge aufgelistet. 

 

 

Vor dem PC Start kann mit Hilfe von RecoveryDoctor, mit den jeweiligen Buttons auf der rechten Seite, zusätzliche Einträge hinzufügen, löschen, die Anzeigereihenfolge ändern und die Wartezeit in Sekunden festlegen, bevor in die Standardauswahl gestartet wird:

  • "+ WIM, VHD"-Button, mehrere verschiedene Betriebssysteme jeweils in einer bootfähigen virtuellen Disk.
  • "+ WIM, VHD"-Button, mehrere verschiedene Betriebssysteme jeweils in einem bootfähigem WIM-Abbild.
  • "+ SafeBoot"-Button, der abgesicherte Start.
  • "+ WinRE"-Button, Windows Recovery-Rettungsumgebung.
  • "- delete"-Button, ausgewählte Einträge löschen.
  • Auf und Ab Pfeil-Buttons, die Anzeigereihenfolge ändern.
  • "Timeout"-Button, die Wartezeit in Sekunden festlegen. 
    Die aktuell eingestellte Wartezeit wird auf dem Button angezeigt
    zB. Timeout: 30    für 30 Sekunden.

 

Der Buchstabe im Symbol C bedeutet: das System wird gerade ausgeführt und D ist als default eingestellt.

 

 


Windows Bibliotheken verschieben

 

In diesem Fenster befinden sich alle Einstellungen der Bibliotheken:

 

Diese Anzeige ist eine Echtzeitanzeige, die  den aktuellen Speicherort der jeweiligen Einzelbibliothek anzeigt.

Zuerst wählt man seine Einzelbibliotheken mit einem Haken aus und kann dann mit dem "verschieben"-Button und einem Dialog das Ziel seiner Wahl festlegen.

Je nach PC Geschwindigkeit und Größe der Einzelbibliotheken kann dies ein paar Sekunden bis Minuten dauern, da die gesamten Ordner verschoben und registriert werden müssen.

 

Dieser Punkt ist ein wirkungsvolles Mittel im Kampf gegen den Datenverlust.

 

Damit haben Sie die Systemdaten mit den Nutzerdaten entkoppelt und im Falle eines schwerwiegenden Systemfehlers, den großen Vorteil, das ihre wertvollen und aktuellen Dokumente, Bilder, Musik und Dateien davon unberührt bleiben.

 

Wichtiger Hinweis:

Wählen Sie für das Ziel nicht die Laufwerke auf der Systemfestplatte aus! Nach einem Crash sind dann auch diese Daten möglicherweise verloren. Am besten eine andere Festplatte, Netzlaufwerk ( Server ), SD-Karte ( bei Tablet PCs ), sofern vorhanden, auswählen. Gerade bei Tablet PCs gewinnt man hiermit wertvollen Platz für das System.

Diese Daten sollten zusätzlich auf ein anderes Medium in regelmäßigen Abständen kopiert werden.

 

Am besten halten Sie diese Einstellungen schon im ersten System-Backup fest. Alle darauf folgenden Backups haben dann nach dem Wiederherstellen automatisch diesen Stand.

 

 


Windows Apps löschen

 

In diesem Fenster befinden sich alle installierten Modern UI Apps:


Mit dieser Funktion können Sie sich vom unnötigen Ballast vieler Apps befreien.


Durch die freie Auswahl können Sie jede angezeigte App einfach löschen und jederzeit wieder durch den Windows Store installieren. Alle Speicherstände der jeweiligen App gehen hierbei verloren!


Bedienung:

Zuerst wählt man alle Apps mit einem Haken aus und kann dann mit dem löschen Button diese anschließend löschen.


Je nach PC Geschwindigkeit und Größe der Apps kann dies ein paar Sekunden bis Minuten dauern, da die gesamte App-Ordnerstruktur gelöscht und deregistriert wird.




Ordner in Besitz nehmen

 

Mit der Menü Auswahl "Ordner in Besitz nehmen" werden alle Dateirechte rekursiv auf den angemeldeten Administrator übertragen. Manchmal ist dies nötig, um an ausgesuchten Dateien Änderungen vornehmen zu können, ohne jetzt manuell diese Rechte selbst ändern zu müssen. Ein Beispiel wäre z.B. die hosts Datei im Windows Systemordner.

 


Ordner löschen

 

Mit der Menü Auswahl "Ordner löschen" wird der ausgewählte Ordner rekursiv gelöscht.

 

Hier gibt es 2 Methoden:   On- oder Offline

 

  • Online:  Der Ordner wird ganz normal im laufenden Windows gelöscht.
  • Offline:  Der Ordner wird in WinRE gelöscht. Hier ist Windows Offline.
    Diese Methode empfiehlt sich grundsätzlich zum löschen von Ordner in LW C: und falls die Online Methode fehl schlägt.

 

Hinweis:

Falls die Online Methode eine nur teilweise Löschung des Ordners meldet, liegt es in den meisten Fällen daran, das noch ein Programm und/oder Dienst gerade auf diese Datei zugreift. Hier ist es ratsam die Offline Methode auszuwählen. Anschließend startet der Computer neu und löscht nach einer letzten Sicherheitsabfrage die Auswahl.

 

Je nach PC Geschwindigkeit und Größe des Ordners kann dies ein paar Sekunden bis Minuten dauern, da die gesamte Ordnerstruktur mit allen darin enthaltenen Dateien gelöscht wird.

 

 


Neustart in:


 

Hiermit wird nach einer Sicherheitsabfrage ein sofortiger Neustart durchgeführt und zwar in:

  • den abgesicherten Modus

In den abgesicherten Modus zu starten wird unter Windows 8-10 schwieriger.

Windows 8-10 startet schneller und dadurch verkürzt sich die Zeit beim Booten um die F8- Taste zu drücken.  STRG + F8 ist die Möglichkeit beim Booten.

Wie Sie bereits oben gelesen haben, können Sie den abgesicherten Modus auch dauerhaft ins Startmenü eintragen, bevor der PC bootet.

 

Mit Druck auf diesen Button startet der PC gleich in den abgesicherten Modus neu.

 

  • das erweiterte Startmenü

Das erweiterte Startmenü bietet ua. folgende Möglichkeiten:

Problembehandlung, PC auffrischen, Auf Originaleinstellung zurücksetzen ( Wiederherstellung von einem z.B. mit RecoveryDoctor erstellten Partitions-Image ), automatische Reparatur und die Eingabeaufforderung.

 

Mit Druck auf diesen Button startet der PC gleich in die Erweiterten Startoptionen neu.

 

  • die Windows Wiederherstellungsumgebung

Windows Recovery Environment (WinRE: mini PE Betriebssystem) ist eine Wiederherstellungsumgebung, die allgemeine Ursachen für nicht startbare Betriebssysteme reparieren kann. Windows RE basiert auf Windows Preinstallation Environment (Windows PE) und kann mit zusätzlichen Treibern, Sprachen, optionalen Windows PE-Komponenten und anderen Tools für die Problembehandlung und Diagnose angepasst werden.

Dieses "mini PE Betriebssystem" ist auf jedem USB Recovery-Stick und in der boot.wim enthalten.

 

Mit druck auf diesen Button startet der PC gleich in die Windows Wiederherstellungsumgebung neu.

 

Wichtiger Hinweis:

Um Datenverluste zu vermeiden, schließen Sie vorher unbedingt alle offenen Programme, bevor Sie eine der Neustart Buttons drücken! Der PC startet nach einer Sicherheitsabfrage den PC sofort neu.

 


Windows Updates:

ein- und ausschalten


  

Diese Auswahl schaltet den Empfang der Windows Updates ein- und aus.

 

Die Bedienung:

  • Mit dem Haken in "aus" werden alle Windows Updates blockiert.
  • Mit dem Haken in "ein" , werden die Windows Updates wieder eingeschaltet.

 Somit bestimmen jetzt Sie, ob und wann Updates empfangen werden!

 

 

Kontrollieren lässt sich die Abschaltung der Updates an folg. Einstellungsfenster:

 


Defender ein- und ausschalten


Mit dieser Funktion können Sie den Defender ausschalten. Dies gelingt jetzt sogar in der Home Edition. Eine solche Änderungen ist normalerweise nur ab der Pro Version möglich.

 

Diese Auswahl schaltet den Defender ein- und aus.

 

Die Bedienung:

  • Mit dem Haken in "aus" , wird der Defender dauerhaft ausgeschaltet.
    Hinweis:
    Eine komplette Abschaltung des Defenders erfolgt erst nach einem Neustart des PCs.

  • Mit dem Haken in "ein" wird der Defender wieder eingeschaltet.

 Somit bestimmen jetzt Sie, wann der Defender eingeschaltet wird.

 

Wichtiger Hinweis:

Falls der Defender oder Zusatzfirewall, Antivirenprogramm beim Erstellen eines Backups eingeschaltet ist, kann dieser Vorgang 2-7 mal länger dauern!

 

 


Bösartige Software finden

 

Im Menü "bösartige Software finden" wird das von Microsoft stammende Programm aufgerufen.

 


GodMode

Mit Druck auf diese Menü Auswahl wird der sog. "GodMode" erstellt (ein neuer System-Ordner auf dem Desktop):
alle Systemunterordner sind hier in einem großen Ordner mit allen Einzelthemen übersichtlich gruppiert.

Dies sehen Sie jetzt am Haken.

 

Ein erneuter Druck auf diese Menü Auswahl löscht diesen dann wieder.

Der Haken ist jetzt gelöscht.