Backup


Backup Auswahl

Backup Auswahl

 

Mit Hilfe von RecoveryDoctor können Sie ein Systembackup auf folgende Ziele sichern:  (incl. WimBoot-Geräte)

  1. Recovery-Partition
  2. Ein beliebiges Laufwerk:
  • andere Partition, Festplatte
  • externe USB-Festplatte, USB-Stick
  • Server
  • NAS
  • etc.


1. System Backup in eine Recovery Partition sichern


 

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Mit Auswahl des "Recovery Partition"-Buttons wird ein Windows Abbild in eine neu erstellte Recovery-Partition gestartet.

 

Hinweis:

Eine existierende Recovery-Partition wird hierbei gelöscht.

 

  

Optional vor dem Start:

  

  • Die Zielpartition kann manuell vorgegeben werden:
    In diesem Beispiel wird die Recovery-Partition aus der 4. Partition - Laufwerk C: erstellt und wäre somit dann die 5. Partition.
  • Nach dem Recovery-Partitions-Backup kann der Image-Satz zusätzlich auf ein Laufwerk kopiert werden:

Wählt man ein Backup auf eine Recovery-Partition aus, wird der erstellte Image Satz zusätzlich auf ein Laufwerk Ihrer Wahl kopiert.

 

Tipp:
Als Ziel Laufwerk kann auch der Notfall USB-Stick gewählt werden.

 

 

Sie können ein Recovery-Partitions-Backup auf 2 Arten starten:

  1. Mit einer Desktop Verknüpfung  ("Backup Verknüpfung auf dem Desktop erstellen"-Button)
  2. Mit Druck auf den "Recovery Partition"-Button

Nach ein paar Minuten ist jetzt Ihre erste selbst erstellte Recovery-Partition fertig. Und das mit Ihren Vorgaben und Inhalten.

 

 

Diese Recovery-Partition ist jetzt zu 100% mit Windows kompatibel!

  • Das heißt, Sie können unter Windows 8, 8.1 die integrierte Wiederherstellen Funktion zum zurück sichern benutzen.
  • Ein originales USB-Wiederherstellungslaufwerk und/oder eine Recovery-DVD mit dem Image erstellen.
  • Von dieser Recovery-Partition können Sie jederzeit das System mit dem "Windows wieder herstellen"-Button zurück sichern.

Die neu erstellte Recovery-Partition wird automatisch im System registriert und überprüft.

 

Wichtige Hinweise:

  • Sichern Sie auf jeden Fall vorher eine OEM Recovery-Partition, wie hier in Punkt 1-2 beschrieben, auf ein anderes Medium, bevor Sie fortfahren.

  • Falls der Defender, Malwarescanner oder ein anderes Antivirenprogramm beim Erstellen eines Backups eingeschaltet ist, kann dieser Vorgang bis zu 7 mal länger dauern:

 

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2. System Backup auf ein beliebiges Laufwerk sichern


 

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Mit dem "Laufwerk"-Button wird ein Windows Abbild auf einen beliebigen int./ext. Datenträger wie z.B. eine andere Partition, Laufwerk, USB-Stick, USB-Festplatte, Server, NAS etc. gestartet.

 

Sie werden im weiteren Verlauf nach dem Ziel Laufwerk gefragt und können dieses dann auswählen.

 

Wenn Sie zB. Laufwerk D:  angeben, wird hier ein neuer "RD_Backup"-Stamm-Ordner, mit weiteren wichtigen Unterordnern wie folgt erstellt:

 

Für GPT:

D:\RD_Backup\RD_Image_GPT_[Datum]_[Zeit]_[zufällige Zahl]

 

Für MBR:

D:\RD_Backup\RD_Image_MBR_[Datum]_[Zeit]_[zufällige Zahl]

 

 

Auf Laufwerk D: sieht die Ordnerstruktur dann so aus: 

 

Um eine korrekte Wiederherstellung zu gewährleisten, ändern Sie hier bitte nichts!

 

 

Im Anschluss kann man das PC-Model und eine Backup Beschreibung eingeben:

 

  • Das PC-Modell wird im Backupverzeichnis als Textdatei abgespeichert:   Modell.txt
    Diese kann im nachhinein manuell bearbeitet werden.
  • Die Backupbeschreibung wird im Backupverzeichnis als Wordpad-Datei abgespeichert:   Description.rtf
    Diese kann im nachhinein manuell bearbeitet werden.

 

 

Hinweise für fortgeschrittene Anwender:

Wenn Sie eine Recovery-Partition mit Hilfe eines Rechtsklicks ein Laufwerksbuchstaben vergeben und dann das Laufwerk öffnen, stellen Sie fest, das diese Ordner Struktur identisch mit dieser im rechten Fenster ist. 

 

RecoveryDoctor bietet dazu ein Info Fenster mit dem genauen Ort der Recovery- und WinRE-Partition. Dieses finden Sie im Menü "Infos - WinRE Status".

 

Für Anwender die diese Zusammenhänge genau kennen, eröffnen sich jetzt fast unbegrenzte Möglichkeiten, um eine andere Windows Version zurück zu sichern.

 

Alles was Sie dazu benötigen ist:

  • die gleiche Ordnerstruktur auf einem beliebigen Laufwerk
  • eine install.wim
  • eine winre.wim passend zur Windows Version, falls diese auf einer anderen Partition als LW C: liegt.
  • eine efi.wim passend zum PC  (UEFI/Bios und MBR/GPT).
Tipp:
  • In jedem Windows Setup-Image (ISO-Datei) ist in dem Unterordner Sources eine boot.wim enthalten. Diese Dateien sind bis auf dem Namen identisch.  Einfach die boot.wim kopieren und in winre.wim umbenennen.

Wichtiger Hinweis:

  • Falls der Defender, Zusatzfirewall oder ein Antivirenprogramm beim Erstellen eines Backups eingeschaltet ist, kann dieser Vorgang bis zu 7 mal länger dauern:

 

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3. System Backup mit der Aufgabenplanung starten


 

Zusätzlich können Sie jetzt ein System Backup über die Windows Aufgabenplanung automatisiert starten. Der PC kann anschließend ausgeschaltet werden.

 

Im Wiki ist diese Möglichkeit Schritt für Schritt ausführlich beschrieben.

 

 


Weitere Buttons:


Hiermit können Sie eine echte 2. Windows Version parallel auf Laufwerk C: erstellen:

 

Diese können Sie dann zB. für Tests, Installationen, Firmen PCs (geschäftlich und privat) oder zB. nur zum surfen nutzen und kann jederzeit wieder gelöscht werden.

 

Wahlweise als einmal Windows. Jetzt können Sie alles ganz einfach und gefahrlos testen, ohne das ihr Produktivsystem davon betroffen ist. 


Das aktuelle Windows wird hierbei nicht verändert.

 

 

Quell Auswahl zum Erstellen von Test Windows:

  

  • Eine vorhandene Recovery-Partition.
  • Ein zuvor erstelltes System-Backup auf ein Laufwerk.
  • Eine Windows Setup-ISO-Datei

 

Hinweis zur Setup-ISO Datei:

Damit ist ein "Clean Install", also eine vollständige Neuinstallation des Test Systems möglich. 

 

 


 

Nach dem Erstellen des Test Windows ändert sich die Anzeige im Programm wie folgt:

 

 

  • starten:   

Diese Auswahl wechselt nach einem Neustart zur 2. Windows Version. 

Die 2. Windows Version erkennen Sie an der Windows Bezeichnung der Partition (C:  - Windows) in roter Schrift: 

 

 

  • löschen

Mit dieser Auswahl können Sie Test Windows nach einem Neustart löschen.

 

  • tauschen

Diese Auswahl tauscht Test Windows mit der ursprünglichen Windows Version. Die Windows Bezeichnung der Partition (C:  - Windows) wird jetzt wieder in normaler Schrift dargestellt.

 

 

Tipp:

Die momentan ausgewählte Windows Version können Sie ganz normal als System-Backup sichern.

 

 

 

Mit dieser Funktion wird ein Windows Abbild in eine neu erstellte Recovery-Partition gestartet.

Nach ein paar Minuten ist jetzt Ihre erste selbst erstellte Recovery-Partition fertig. Und das mit Ihren Vorgaben und Inhalten.

 

  

Die Zielpartition kann manuell vorgegeben werden:

In diesem Beispiel wird die Recovery-Partition aus der 4. Partition - Laufwerk C: erstellt und wäre somit dann die 5. Partition.

 

Wichtiger Hinweis:

  • Diese Funktion löscht eine vorhandene Recovery-Partition! Sichern Sie vorher auf jeden Fall eine vorhandene OEM Recovery-Partition, wie oben in Punkt 1-2 beschrieben, auf ein anderes Medium, bevor Sie fortfahren.

 

Sie können eine neue Recovery-Partition wie folgt erstellen:

  1. Mit Druck auf den "Recovery Partition erstellen"-Button

Was brauche ich dazu?

  • install.wim
  • winre.wim  (nur erforderlich, falls es sich um eine andere Windows Version handelt).
    Evtl. die passende boot.wim in winre.wim umbenennen.
    Falls dies nicht möglich ist, kann ein erfolgreiches Wiederherstellen nicht garantiert werden!

  

Diese Recovery-Partition ist jetzt zu 100% mit Windows kompatibel!

  • Das heißt, Sie können unter Windows 8, 8.1 die integrierte Wiederherstellen Funktion zum zurück sichern benutzen.
  • Ein originales USB-Wiederherstellungslaufwerk und/oder eine Recovery-DVD mit dem Image erstellen.
  • Von dieser Recovery-Partition können Sie jederzeit das System mit dem "Windows wieder herstellen"-Button zurück sichern.
  • Die erstellte Recovery-Partition wird automatisch im System registriert und überprüft.

 

Mit diesem Button kann ein

  • Notfall Boot-Medium auf einen 
    • USB-Stick
    • USB-Festplatte
    • CD/DVD-ROM
    • ISO Datei

oder

  • ein Windows To Go auf ein 
    • USB-Stick
    • USB-Festplatte 

erstellt werden.

 

 

Bei dem Notfall Boot-Medium haben Sie folgende Auswahlmöglichkeiten:

 

1. ohne Image:
Hier wird ein USB Notfall Boot-Medium ohne ein System Backup erstellt. Das USB Laufwerk wird hierbei gelöscht.

2. Das aktuelle Windows System:
Erstellung eines USB Notfall Boot-Mediums mit dem aktuellen System. Das USB Laufwerk kann wahlweise gelöscht werden, ansonsten bleiben alle Images unverändert. Zusätzlich kann nach der Erstellung ein ISO Image auf eine CD/DVD-ROM gebrannt werden.


3. Recovery Partition:
Erstellung eines USB Notfall Boot-Mediums mit der aktuellen Recovery Partition. Das USB Laufwerk kann wahlweise gelöscht werden, ansonsten bleiben alle Images unverändert. Zusätzlich kann nach der Erstellung ein ISO Image auf eine CD/DVD-ROM gebrannt werden.


4. BootImage Update:
Nach einem Update von RecoveryDoctor, sollte diese Auswahl zum Aktualisieren des USB Boot-Mediums benutzt werden. Alle Images bleiben hier erhalten.

 

Im WiKi ist die Aktualisierung des BootImages ausführlich beschrieben.

 

 

Partitionierung eines USB-Sticks:

Wenn das RMB (Removable Media Bit, ein Bit im Hardware Device Descriptor) des USB-Sticks vorhanden ist, wird dieser als Festplattendatenträger erkannt.
In der USB-Laufwerksauswahl wird dies als  [RMB: Ja]  angezeigt.

 

Ein USB-Stick/Festplatte wird folgendermaßen partitioniert:

  • Ohne RMB:    
    • Hier wird nur eine FAT32 Partition erstellt.
    • Ein Image wird in 4GB-Stücke geteilt gespeichert.
  • Mit RMB:  
    • Hier wird eine 1GB große FAT32 Boot-Partition erstellt,
      sowie eine NTFS Recovery-Partition mit der restlichen Größe des USB-Sticks/Festplatte.
      Hier gibt es dann keine 4GB-Beschränkung mehr.

 

Hinweis:

Eine externe USB Festplatte wird immer "Mit RMB" partitioniert.

 

 

Die StartLeiste im Notfall Boot-Medium: 

Im BootMedium jetzt mit Startleiste.


Mit dieser kann man beliebige Programme auf Knopfdruck komfortabel starten.

Diese muss man einfach mit einem Rechtsklick mit dem gewünschten Programm verknüpfen, das wars.

Für eine noch bessere Datenrettung und z.B. für einen Virenscanner.

5. Windows To Go erstellen:
Für diese Auswahl ist das Removable Media Bit, kurz RMB des USB-Sticks erforderlich. Dieser wird dann als Festplattendatenträger erkannt (ein Bit im Hardware Device Descriptor).
In der USB-Laufwerksauswahl wird dies als  [RMB: Ja]  angezeigt.


Mit Hilfe eines

  • Windows 10  Setup-install.wim oder
  • Windows 10  Setup-install.esd oder
  • Windows 10  Setup ISO-Image

wird ein Windows 10 To Go erstellt.

 

 

Wer noch mehr über USB-Sticks wissen möchte:
Hier eine sehr informative Seite von Uwe Sieber:    Tipps zu USB-Sticks

 

 


Abschließend

 

  • Falls der Defender, Zusatzfirewall oder ein Antivirenprogramm beim Erstellen eines Backups oder eine Konvertierung eingeschaltet ist, kann dieser Vorgang bis zu 7 mal länger dauern.
  • Ebenso ist es entscheidend, wie schnell zB. ein USB-Stick/Festplatte als Ziel ist, hier gibt es gravierende Unterschiede.
    Ein USB 3.0 Anschluss sollte aus Performance Gründen bevorzugt werden.

 In dem nachfolgendem Bild ist der USB 3.0 Anschluss Rechts blau eingefärbt.

 


 

Mit diesem Button wird die von Microsoft stammende Funktion "Dateiversionsverlauf" aufgerufen.

Der Dateiversionsverlauf sichert Kopien Ihrer Dateien aus den Bibliotheken, den Desktop und die OneDrive-Dateien.

 

Noch ein Tipp:

Erstellen Sie mit RecoveryDoctor zuerst eine virtuelle Festplatte (also eine VHD(x)-Datei) an einem beliebigen Speicherort (auch auf der Systemfestplatte möglich), um diese dann als virtuelles Laufwerk einzubinden. Über die vorab definierbare Größe und dem VHD-Typ: fixed wird der virtuellen Festplatte die Größe, die dem Dateiversionsverlauf zur Verfügung stehen soll, begrenzt werden. Nach der Erstellung der virtuellen Festplatte steht sie dem Dateiversionsverlauf problemlos zur Auswahl zur Verfügung.

Zusätzlich wählen Sie dann im Dateiversionsverlauf in den "erweiterten Einstellungen",

"Aufbewahrung gespeicherter Versionen",  "Bis Platz benötigt wird" aus.

 

Jetzt haben Sie die Gewähr, dass der Dateiversionsverlauf nicht unendlich viel Platz in Anspruch nimmt. Dem Dateiversionsverlauf steht jetzt nur noch die virtuelle Größe der VHD(x) zur Verfügung, die Sie vorher bestimmt haben.

 

Und ein Backup ihres Dateiverlaufs bedeutet jetzt einfach diese Datei z.B. Dateiversionsverlauf.vhdx  auf einen anderen Speicherort zu kopieren. 

 

 

Wichtiger Hinweis:

Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus möchte ich Ihnen dringend zu mind. 2 voneinander getrennten Image-Speicherorten und folg. Vorgehensweise raten:

  1. Am besten fertigen Sie sich zuerst eine Systemwiederherstellungs-DVD an, diese DVD kommt in die Schublade. Da eine Systemwiederherstellung von diesem Medium sehr lange dauern kann, wird diese nur im absoluten Notfall eingesetzt.
  2. Zusätzlich fertigen Sie sich danach einen Systemwiederherstellungs-USB-Stick an. Eine Systemwiederherstellung dauert je nach Geschwindigkeit der Festplatte, USB-Port und Stick meistens nur noch ein paar Minuten. Für den Fall, dass der PC nicht mehr starten sollte, können Sie jetzt von diesem USB-Stick oder DVD das System wiederherstellen!
  3. Erst jetzt kommt die Recovery-Partition als Sicherungsziel an die Reihe. Mit dieser Sicherheit im Rücken können Sie danach z.B. ein Windows System nach Ihren Vorgaben und Wünschen installieren und einrichten. Dies dauert erfahrungsgemäß meist mehrere Stunden! Alle richtigen Treiber zu finden und zu installieren, das Gleiche gilt in Bezug auf alle installierten Programme und deren spezifischen Einstellungen und natürlich alle Windows Einstellungen und Updates nicht zu vergessen.
  4. Mit RecoveryDoctor können Sie jetzt ein Systembackup von dieser Master-Installation anfertigen. Und im Idealfall anschließend Punkt 1 und 2 wiederholen. 

 


 

Mit diesem Button wird eine Verknüpfung für ein Recovery-Partitionsbackup auf dem Desktop erstellt und mit diesem auch wieder gelöscht. Der Text auf dem Button ändert sich dann automatisch, je nachdem ob eine Verknüpfung gerade vorhanden ist oder nicht.